Nein danke!
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- Kategorie: Kontroversen
- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 09. Oktober 2011 10:54
Atommüll ist das gefährlichste Abfallprodukt der Industriegesellschaft des 20. Jahrhunderts und das langlebigste Erbe unserer Zivilisation. Für Jahrhunderte, Jahrtausende, ja bis Millionen von Jahren, sind radioaktive Abfälle eine ständige Bedrohung für den Menschen und seine Lebensgrundlagen – Ein Zeitrahmen, der jegliche menschliche Vorstellungskraft sprengt.
Die „saubere“ Atomenergie erzeugt während der gesamten Produktionskette gefährliche radioaktive Abfälle. Das beginnt beim Uranabbau: Allein für den Brennstoff eines AKW fallen jährlich ca. 300.000 Tonnen strahlende Erzreste an, die auf riesigen Abraumhalden liegen bleiben. Betroffen von dieser radioaktiven Verschmutzung sind in erster Linie die Ureinwohner in Namibia, Australien, USA oder Kanada. Ihre Lebensräume und ihre Gesundheit werden massiv geschädigt.
Auch beim nächsten Prozessschritt, der Herstellung der Brennelemente, fällt sehr viel gefährlicher Atommüll an.
Nach dem Abbrand der Brennelemente in den Atomreaktoren wird ein Teil der hochradioaktiven Brennstäbe zwischengelagert. Die übrigen abgebrannten Brennstäbe werden in die „Wiederaufarbeitung“ geschickt. Die AKW-Betreiber nennen dies „Recycling“ oder „Brennstoffkreislauf“. Das ist eine zynische Beschönigung einer Giftmischerei.
Es geht also darum, die Langzeitrisiken für kommende Generationen so klein wie möglich zu halten und deren Handlungsfreiheit zu wahren. Atommüll darf deshalb nicht einfach in einem „Endlager“ vergraben und vergessen werden.
Die Suche nach einer „dauernden, sicheren Endlagerung“ ist bisher gescheitert. Die radioaktiven Abfälle müssen aber langzeitsicher so gelagert werden, dass sie kontrollierbar und im Schadenfall mit vertretbarem Aufwand rückholbar bleiben. Von einer politischen Lösung dieses Problems ist die gegenwärtige Bundesregierung meilenweit entfernt!
Die Konsquenzen u. a.:
Die Wahlbeteiligung sinkt, die Basis der Demokratie bröckelt: In Deutschland gibt es eine Protestbewegung von Bürgern, die sich von den Politikern nicht mehr vertreten fühlen - und die kommen zu einem großen Teil aus der Mitte unserer Gesellschaft.




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