Eastereggs in der Googlesuche
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- Kategorie: Internet
- Zuletzt aktualisiert am Montag, 21. November 2011 12:03
Hinweise: Manche der Tipps hier funktionieren nur in der englischen Fassung von Google. Sie gelangen zu ihr über www.google.com. Falls Sie dort immer noch keine englische Fassung sehen, klicken Sie auf der Seite unten rechts auf "Google.com in English". Sollte eine hier beschriebene Funktion immer noch nicht funktionieren, klicken Sie auf das Zahnrad oben Rechts -> Suchoptionen.
Da gibt es dann die Möglichkeit "Google Instant nicht verwenden" und alles funktioniert so wie es hier steht:
Gibt man "Do A Barrel Roll" (auf Deutsch „Fassrolle“) in der Suche ein, beginnt sich die Seitenansicht um 360 Grad im Uhrzeigersinn zu drehen. Das ist auch logisch, denn der Begriff beschreibt eine Flugfigur, bei der mit dem Flugzeug eine Schraube geflogen wird - der Browser empfindet quasi diese Bewegung nach.
Außer der Flugrolle ist in der Google-Suche noch das ein oder andere kleine Kuriosum zu entdecken. Gibt man Beispielsweise in der Googlesuche Tilt ein, wird das Suchergebnis leicht geneigt angezeigt. Sucht man nach ASCII Art, besteht das Google-Logo plötzlich aus ASCII-Zeichen. Leider sind viele der Eastereggs nur richtig witzig, wenn man der englischen Sprache mächtig ist. Denn der Suchvorschlag „Did you mean nag a ram“ bei der Suche nach Anagram verliert bei uns an Würze. Ähnlich verhält es sich mit der Suche nach Recursion (s.u.).
Für diejenigen, die die letzten Jahre hinterm Mars gewohnt haben und gerade erst von MacGyver abgeholt wurden: Chuck Norris ist ein Schauspieler aber vor allem unverwundbar, unschlagbar und sein Roundhousekick hat die Macht, das Raum-Zeit-Kontinuum aus den Fugen zu reißen.
Gibt man also bei Google „Find Chuck Norris“ ein und drückt auf den Button „Auf gut Glück!“, schickt Google den Suchenden direkt auf eine gefakte Google-Seite mit dem Text: „Google won’t search for Chuck Norris because it knows you don’t find Chuck Norris, he finds you.“
Bekanntlich sind die Klingonen die Erzfeinde der Enterprise und ihrer heldenhaften Besatzung. Aber wussten Sie schon, daß die Sprache der Klingonen nicht nur eine Aneinanderreihung sinnloser Wörter, sondern eine offiziell anerkannte Sprache darstellt? Und Google wäre nun mal nicht Google, wenn Sie Ihre Plattform nicht in jeder erdenklichen Sprache zur Verfügung stellen würden…
Sie wissen sicher, daß Google nicht von Alice Schwarzer gegründet wurde, aber etwas mehr Feinfühligkeit wäre vielleicht schon angebracht. Sucht man nämlich nach „Die schlauste Frau der Welt“ geht Google von einem Tippfehler aus. Sie schlagen vor „Meinten Sie: die schönste Frau der Welt“. Allerdings war bis zum Jahr 2003 tatsächlich eine Frau die Person mit dem höchsten jemals gemessenen Intelligenzquotienten. Im Jahr 2003 hatte dann aber ein Mann unser Weltbild zurechtgerückt und einen IQ-Test abgeliefert der die Messung gesprengt hat. Sein IQ war einfach nicht mehr berechenbar.
Wenn Sie schon einmal „Per Anhalter durch die Galaxis“ auf Englisch gesehen oder gelesen hat, werden Sie wissen, worum es im Folgendem geht. In dieser Geschichte bauen die Menschen nämlich einen riesigen Computer, nur um sich eine einzige Frage beantworten zu lassen: What is the answer to life, the universe and everything? Der Computer beansprucht eine Rechenzeit von siebeneinhalb Millionen Jahren, um auf das Ergebnis zu kommen. Als die siebeneinhalb Millionen Jahre endlich vorbei sind und die Menschheit das sehnsüchtig erwartete Ergebnis in Erfahrung bringen möchte, lautet die Antwort nur ganz kurz und knapp „42“. Anscheinend kann sich Google mit diesem Riesencomputer sehr gut identifizieren.
Gibt man den Begriff in die Suchmaske ein und aktiviert "Auf gut Glück!" beginnt sich die Seite aufzulösen und an den unteren Bildschirmrand zu purzeln. Die Schaltflächen und Funktionen arbeiten aber trotzdem weiter - allein die Übersicht leidet ein wenig darunter.
Wer einen Bildschirm mit leichter Schräglage hat, kann versuchen, diese mit der Eingabe von "Askew" anzupassen. Die Google-Seite neigt sich daraufhin um ein paar Grad nach rechts.
Gibt man "recursion" ein, spuckt die Suchmaschine entsprechende Ergebnisse aus. Allerdings fragt Google nach, ob man auch wirklich "recursion" gemeint hat und bietet die Suche erneut an. Der Begriff Rekursion bedeutet, dass sich Elemente selbst wiederholen, etwa wenn sich zwei Spiegel parallel gegenüber stehen.
Weitere Google-Eastereggs
Nicht nur in der Suche sind solche Eastereggs versteckt. Im Google Reader und weiteren Google-Tools ist auch das ein oder andere Osterei zu entdecken. Drückt man beispielsweise im Google Reader die Tasten hoch, hoch, runter, runter, links, rechts, links, rechts, b, a, so färbt sich Seitenleiste blau und ein kleiner Ninja erscheint.
Wer auf seinem Rechner Picasa installiert hat, sollte die Tastenkombination STRG + SHIFT + Y drücken. Durch diesen Code taucht aus dem Nichts ein kleiner Teddybär mit einer roten Schleife auf. Um ihn wieder auszublenden, muss das Programm geschlossen werden.
Auch in Google Maps hat der Suchmaschinenriese ein wenig Humor eingebaut. Lässt man sich bei Google-Maps die Route zwischen Japan und China berechnen, erhält man ein etwas merkwürdiges Ergebnis.
Auch der Google-Übersetzer spuckt ja oft genug merkwürdige und geradezu unleserliche Ergebnisse aus. Wir reden hier aber nicht von den typischen falschen Übersetzungen sondern von einer Übersetzung die zwar falsch ist, aber so beabsichtigt gewesen sein muss! Stellt man den Übersetzer nämlich auf die Sprache „Deutsch“ und lässt sich das Wort bzw. den Hühnervogel „Daniel Düsentrieb“ ins Englische übersetzen, kommt nicht etwa die richtige Übersetzung „Gyro Gearloose“ als Ergebnis, sondern ungelogen auf „MacGyver“. Ja, genau der Typ, der früher mit einer Waschmaschine, einem Auspuffrohr und einem entflammbaren Haarspray bis zum Mars und zurück geflogen ist.
Zum dreißigsten Geburtstag des Videospiel-Urahnen Pacman hatte Google seine Startseite mit einem Nachbau des Spiels ausgestattet. Unter
google.com/pacman lässt sich diese immer noch aufrufen. Mit den Pfeiltasten des Keyboards kann man den hungrigen Vielfraß durch das Labyrinth steuern. Wie schon in den Achtzigern muss man aber auf die vier bunten Geister aufpassen.
Wer sich gern als Hobbypilot versuchen möchte, kann das auch in Google Earth tun. Startet man die Weltsimulation, gibt es unter den "Tools" die Option "Flugsimulator starten". Wahlweise stehen eine F-16 oder ein Kleinflugzeug zur Verfügung.




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